THCENE – ICE ICE COOL BABY

Frostige eindrucke auf grunem grund

Ice Cool Auto

Mit Frost verbinden die wenigsten etwas Positives. Bei Frust müssen Autoscheiben freigekratztl werden. Bei zu frühem Frost ärgern sich die Bauern. Bei austallenden Frost erlehen wir alle Insektenplagen. Bei u rühem Frost heulen wir alle Pum, fass es schon so kalt geworden sei. Der Frost, den ich iebe, könnte germe (as ganze Jahr her biehen, hr wisst schor: Frust so sil dass einem warm wird. Mit Ice Cool Auto® von Sweet Seeds® habe ich einen Strain entdeckt, der verfamnt frostig ist Text und Fotos: Blumenmädchen.

Obwohl ich eher eine Frostbeule bin, Kälte und Winter verabscheue, gibt es da schon frostige Erscheinungen, welche mein Herz zum Glühen bringen. Parallel
zu meinen ersten Weed-Erfahrungen habe ich gelernt, dass kiebriger Frost auf Buds ein gutes Anzeichen dafür ist, dass es erstens schmeckt und zweitens knallt. Dass dem nicht immer sein muss, nur weil es funkelt, wissen que Allen.

Aber es ist bereits ein erster Hinweis und auf meiner Tour durch die Speisekarte von Sweet Seeds® bin ich relativ am Anfang bereits mit der selbstblühenden
Sorte Ice Cool Auto® in Berührung gekommen. Ice Cool Auto® ist das Ergebnis einer Kreuzung zwischen einem selektierten Strain der Sort Ice Cool® und
dem selbstblühenden Strain Fast Bud #2 Auto®. Letzteren hatte ich auch bereits in der Box.

Sweet Seeds® preist diesen Strain mit typischen Charakteristika von Diese Sorten an, welche dicke und potente Buds abwerfen sollen. Um ehrlich zu sein, habe ich mit Sweet Seeds® nie schlechte Erfahrungen gemacht. Viel zu oft haben mich die Ergebnisse mehr als überzeugt. Nicht selten waren es die Mengen an Weed, welche ich eingefahren habe. Aber zum Glück kann man nie zu viel Weed haben.

Auf fünf bestellte Samen gibt es zwei gratis drauf. Da mir sieben aber nicht reichen, habe ich mir insgesamt 14bestelt. Vier Stück davon habe ich ange zogen und dann meinem Schwiegervater geschenkt. Der gute Mann war sein Leben lang ein entschiedener Gegner von Cannabis. Vor einigen Jahren wurde er schwer krank. Sein Leben stand auf der Kippe. Die Schmerzen konnte er nur mit Cannabis lindern, ohne sich völlig wegschießen zu müssen.

Außerdem konnte er gut schlafen und bekam Appetit. Folglich hatte sein Körper mehr Energie und konnte sich besser erholen. Er hat sich inzwischen vollständig erholt, ist aber dem Kifen treu geblieben. Seitdem versorge ich also auch meinen Schwiegervater und ab und zu bringe ich ihm ein paar Blümchen mit. Allerdings muss er noch viel lernen was das Growing betrifft.

Zehn Stück habe ich dann also auf den Weg gebracht. Meine Töpfe habe ich mit dem Bio Bizz Light Mix befüllt und mit lauwarmem Wasser gegossen. Man sollte immer gießen, bevor der Samen gesetzt wird denn sonst rutscht der Samen tief in das Medium ab und verliert viel zu viel Energie, bis er das Licht erreicht.

Die Samen habe ichi mittig in etwas drei bis vier Zentimeter Tiefe platziert und mit Erde bedeckt. Die Töpfe kommen umgehend ins Grow-Zelt auf einer Fläche von 1 m? und werden mit Frischhaitefolie überzogen Ich muss aber zugeben, dass ich versuche immer nachhaltiger zu arbeiten. Als leidenschaftliche Cannabis-Liebhaberin ist mir die Natur sehr wichtig und ich möchte durch meinen Grow nicht unverhäitnismäßig Müll und Dreck verursachen. Frischhaltefolie ist aber Plastikmüll. Daher benutze ich diese ungeme und muss mir nun Gedanken machen, wie ich sie ersetzen kann. Die Folie dient der Vorbeugung: So trocknet die Erde auch nicht an der Oberfläche aus und die Keimlinge können geschmeidig ihren Weg ans Licht suchen.

Apropos Licht: mit den Töpfen kommt auch direkt ein Greenception-Wifi-Modul mit rein. Kann ich wirklich jedem nur empfehlen. Nebender Simulation von Sonnenaufgängen und Sonnenuntergängen kann man das Licht auch individuell einstellen, jeweils nach den Bedürfnissen der Pflanzen. Muss ja nicht jeder Cannabis züchten. Da standen nun also zehn Töpfe, welche ich von Anbeginn 18/6 be-leuchtet habe. Nach insgesamt sechs Tagen haben alle Keimlinge die Erdoberfläche durchbrochen. Viel ist dann eigentlich erst mal nicht zu tun Wichtig ist, dass die Erde immer feucht bleibt. Ich empfehle täglich ein wenig zu gießen. Und egal wer was sagt: Die Pflanzen brauchen in den ersten Tagen keinen Dünger, denn auch im Light Mix ist davon etwas enthalten. Das erste Blattpaar dient auch der Zuführung von Nährstoffen

Nach einer Woche gebe ich in meinen Guss den Wurzelwachstumssti-mulator Root Juice, Bio Heaven und Acti Vera von Bio Bizz hinzu. Außerdem wird der pH-Wert von Tag eins an immer zwischen 6,3 und 6,5 gehalten. Ein paar Tage später kommt auch der Fish Mix zum Einsatz.

Nach etwa 14 Tagen beginnt die Wachstumsphase. welche sich durch enormen Blattwuchs und das Strecken der Pflanzen bemerkbar macht. Immer wieder fasziniert es mich, wie schnell so eine Pflanze wachsen kann.

Die Bedürfnisse ändern sich natürlich und ich erhöhe die Mengen an Dünger deutlich. Außerdem hänge ich ein zweites Modul rein. Am Tag 21 folgt das dritte Modul. Bei einigen Pflanzen fällt mir auf, dass der Haupttrieb von ähnlich kräftigen Seitentrieben begleitet wird.

thcene

Ich growe sehr gerne im Winter, da der Raum, wo meine Box steht, mit Blick auf die Temperaturen viel besser zu regulieren ist als im Sommer. Während im Sommer in den Monaten Juni bis einschließlich August meine mobile Klimaanlage auf vier Rädern von 8 bis 22 Uhr durchläuft, muss ich im Winter maximal die ersten zwei Wochen die Heizung leicht aufdrehen. Später wärmen dann die LED-Module. Außerdem möchte ich ungern soviel dreckigen Strom durch meine Klimaanlage verbrauchen.

Am Tag 26 machen sich bei fast allen Pflanzen erste Anzeichen der Vor-blüte bemerkbar. Die Blüte selber setzt dann sehr schnell ein. Ich bin mir mittlerweile auch nicht ganz sicher, wie man die Vorblüte bei selbstblühenden Strains einzuordnen hat. Die Pflanzen werden immer durstiger und zeitweise war es früher für mich eine Herausforderung, die Mengen an Guss ohne großen Aufwand anzurühren. Zu Hochzeiten brauche ich alle zwei Tage 15 Liter Dünge-Guss und ehrlich gesagt hat doch niemand Bock mehrmals anzurühren. Daher habe ich mittlerweile zwei 8-Liter-Bottiche, in denen ich alles anrühren kann.

Mit dem Einsetzen der Blüte kommen nämlich nochmal einige Dünger dazu. Der Fish Mix fällt weg, da er aufgrund seiner Zusammensetzung nur für das Wachstum geeignet ist. Dieser wird durch den Bio Grow nersetzt. Außerdem wird das Dünger-Team noch durch Bio Bloom, Top Max und Alg a Mic unterstützt. Am Tag 37 etwa ebbt das Wachstum deutlich ab und die Blüte setzt voll ein. Außerdem verdichtet sich das Blattwerk weiterhin. Haupt- und Seitentriebe beginnen die typischen weißen, schimmernden Härchen zu entwickeln, die mich an Perlmutt erinnern.

Zwischenzeitlich hatte ich eine Pflanze entfernt, weil sie sehr klein ausgefallen ist. Da ich sowieso nur Platz für neun Pflanzen habe muss die ,schwächstef leider immer gehen. Aber ich hatte zu Beginn ja erwähnt, dass es da jemanden gibt, der diese dann adoptiert.

Aber auch bei neun Pflanzen auf einem Quadratmeter hat die einzelne kaum Spielraum. Irgendwann wachsen die Damen ineinander, was, wenn man dies gut beobachtet und die Zweige ,führt”, nicht schlimm ist Oft spiele ich mit dem Gedanken weniger anzubauen. Zwischendurch hatte ich es mal mit weniger Pflanzen probiert. Diese sehen dann oft auch wirklich schöner aus und werfen schon mal bis zu 10 % mehr Ertrag ab, weil auch das Licht bis nach unten dringen kann. 10 % sind aber nichts im Vergleich zu fünf Pflanzen mehr. Der Mehrertrag hat mich schließlich überzeugt und auch mein Schwiegervater findet, dass, wenn man sein Leben lang im Zelt lebt, niemand schön sein muss.

Die Buds an meinen Pflanzen beginnen früh frostig zu werden. Generell habe ich das Gefühl, dass die Harzausschüttung intensiver ist. An einigen Pflanzen lassen sich richtig dicke Buds beobachten und an anderen wiederum längliche und etwas dünnere. Das frostige Aussehen haben sie aber alle.

Am Tag 60 gieße ich, allerdings nur Wasser. Ich spüle den Dünger zum Schluss sehr gerne raus. So erhalte ich einen reineren Ge-schmack. Am Tag 65 gehen die Lichter aus und zwei Tage später wird geerntet. In der Regel mache ich das nachts und hole mi SupportHinzuko von meinen Mädels. Der Ernteraum wird gut abgedichtet und der gesamte Boden mit Folie abgeklebt. Wir ziehen uns alte Klamotten an welche zum Schluss mit im Erntemüll landen. Ich habe schon mal den Fehler gemacht, meinen Erntepulli in die Waschmaschine zu geben. Danach hat die ganze Wäsche danach gerochen und die Maschine auch.

Als gut eingespielte Erntepartnerinnen brauchen wir für neun Pflanzen in Begleitung von vier vorgedrehten Joints etwa sechs Stunden. Jedoch sehr gemütlich. Faustregel lautet: Lieber weniger als mehr abschneiden. Auf vier Netzen mit einem Durchmesser von 80 cm werden die Blüten gepackt, die sehr kompakt wirken. Da es doch mehr geworden ist als erwartet, mussten wir noch etwas improvisieren damit die Blüten nicht übereinander liegen. So verweilte die Ernte dann zunächst fünf bis sechs Tage bei leichter Abluft im Trockenzelt. Sobald die Blüten knusprig werden, boxe ich die noch in luftdichte Tupperware ein. So wird immer wieder die Restfeuchtigkeit aus dem Inneren der Buds nach außen befördert.

Nach etwa zehn Tagen habe ich dann ein rauchfertiges Produkt, welches bis zum Himmel stinkt. Aber lecker! Der größte Teil wird weiter fermentiert, bis die gewünschte Qualität und Härte der Buds erreicht ist.

Gemeinsam mit meinem Schwiegervater habe ich mir bei diesem Strain einen ersten Joint gegönnt. Ich finde es als Genusskifferin sehr interessant auch das Feedback von jemandem zu bekommen, der auf ganz andere Wirkungsbereiche achtet. Und natürlich würde ich, wenn er merkt, dass wir das perfekte Weed für ihn gefunden haben, die gesamte Ernte für ihn bunkern. Keine Frage!

Ich erlebe beim ersten Joint extreme Zitrusaromen, welche ich liebe. Hinzukommt eine erdige Süße, die nach den ersten Zügen so richtig zur Geltung kommt.

Mich haut der Joint weg und ich überlasse die Bewertung meinem Schwiegervater. Schon verrückt. Da habe ich mich vor sieben Jahren nicht getraut, ihm überhaupt etwas von meiner Leidenschaft zu erzählen. Heute gießt er meine Pflanzen, wenn ich mit seinem Sohn im Urlaub bin. I love it!

Sweet Seeds® S.L is not responsible for the misuse of the information contained in this article. Cultivation of cannabis may constitute a criminal offence or administrative misdemeanour; please refer to the legislation on cannabis in your place of residence. Sweet Seeds® S.L. does not intend in any case to incite non-legal practices.

 

Text und Fotos: Blumenmädchen